Blick in den Kleingartenverein Prießnitzaue. Zu sehen sind Bäume und eine Wiese, auf der eine Bank steht.

Mauern sanieren statt Gärten opfern: SPD-Fraktion will Prießnitzaue erhalten

Gemeinsam mit den Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern setzt sich die SPD-Fraktion für den Erhalt der Kleingartenanlage Prießnitzaue ein. Mit einem Antrag im Stadtrat will sie die geplante Umverlegung der Prießnitz durch die Anlage stoppen. Stattdessen soll eine flächenschonende Alternative zur Herstellung der Sicherheit geprüft werden.

Der Antrag fordert den Oberbürgermeister auf, das seit 2019 laufende Planfeststellungsverfahren vorerst nicht weiterzuverfolgen. Die Stadtverwaltung soll prüfen, wie sich das eigentliche Problem gezielt lösen lässt: die nicht mehr standsicheren Ufer- und Stützmauern im Prallbogen der Prießnitz. Mit den Gärten würde andernfalls ein wertvolles Stück Natur verschwinden. Es ist Lebensraum für zahlreiche Arten und spielt eine wichtige Rolle für das Stadtklima in der überwiegend dicht bebauten Neustadt.

Dazu erklärt die Sprecherin für Energie und Umwelt der SPD-Fraktion Dresden, Elli Martius:

Die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner tragen ihre Sorge seit Jahren vor, und das zu Recht. Auch wir sind vom Plan aus dem Jahr 2019 nicht überzeugt. Die erhebliche Dauer des Verfahrens zeigt bereits, wie komplex die Umverlegung des Prießnitzlaufs werden würde. Die Stadtverwaltung muss sich auf das Wesentliche konzentrieren: Die maroden Ufermauern müssen saniert werden. Dafür ein über Jahrzehnte gewachsenes Biotop und eine ganze Kleingartenanlage zu opfern, ist der falsche Weg.

 

Kontakt:

Portraitansicht der Stadträtin Elli MartiusElli Martius
Sprecherin für Kultur, Energie und Umwelt
Stadträtin für die Altstadt
elli.martius@spd-fraktion-dresden.de