Wohnungslosigkeit

Politik muss solidarisch sein und die Schwächsten der Gesellschaft fördern, damit ein soziales und nachbarschaftliches Zusammenleben möglich ist.

Die Wohnungsnotfallhilfe bildet daher einen wichtigen Bestandteil unserer Stadtratsarbeit. Viele Bedürftige sind gegenüber staatlichen Hilfen skeptisch, viele Übergangswohnheime haben in den betroffenen Kreisen einen schlechten Ruf. Oft fehlt auch das nötige Wissen über die möglichen Hilfsangebote. Hier wollen wir ansetzen. Grundsätzlich gilt: Hilfsleistungen ambesten direkt dort schaffen, wo sich Wohnungslose aufhalten – mit so wenig Bürokratie wiemöglich. Mit anderen Worten: Je leichter
zugänglich, desto besser.

Was kann und muss deshalb aus Sicht der SPD getan werden?

• Mehr Straßensozialarbeit
Als leicht zugängliches Angebot will die SPD-Fraktion im Stadtrat noch dieses Jahr beantragen, die Diakonie-Stadtmissionmit zusätzlichen Geldern abzusichern. Das darin enthaltene Projekt „MenschenWürde – leben und wohnen“ ist derzeit das einzige Angebotmobiler Straßensozialarbeit für Obdachlose in Dresden undmuss dringend erhalten werden.

• Dusche auf vier Rädern
Gemeinsammit anderen Fraktionen haben wir beantragt, dembestehenden Angebot in der Wohnungsnotfallhilfe einen Dusch-Bus mit Möglichkeiten zum Wäschewaschen hinzuzufügen. Hier wollen wir versuchen, auch einenmobilen Pflegebereich zu integrieren.

Hauptsache Wohnen – „Housing first“
In einem Modellprojekt wollen wir das Konzept „Housing First“ testen. Statt verschiedene Ebenen der Notunterkünfte wahrzunehmen, sollen obdachlose Menschen direkt in Wohnungen untergebracht werden. Erst wenn sie in einer stabilen Umgebung angekommen sind, starten dann die weiteren Hilfen.

Was hat die SPD-Fraktion in den vergangenen Jahren bereits geschafft?