Stadtweite Maßnahmen zur Suchtprävention sollen Sicherheitsgefühl wieder stärken

01. Dezember 2017

Auf dem Wiener Platz und seiner Umgebung hatte sich in den vergangenen Jahren eine Drogenszene entwickelt, die es in Dresden bisher so nicht gab.

Als Reaktion auf diese Zunahme beauftragte der Stadtrat den Oberbürgermeister in der Sitzung am 02. Juni 2016, Maßnahmen zur Drogenprävention im Umfeld des Wiener Platzes zu ergreifen und auszubauen.

Inzwischen hat die Stadtverwaltung einen „Maßnahmenplan für Suchtprävention am Wiener Platz und weiteren Brennpunkten bis 2020“ erarbeitet, der in den zuständigen Gremien aktuell besprochen wird und dem Stadtrat voraussichtlich im Januar 2018 zum Beschluss vorliegt.

Dazu erklärt Christian Avenarius, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion:

Dem Drogenhandel kann nur mit einer Doppelstrategie entgegengewirkt werden, in der die Repression, also die Verfolgung von Straftaten und die Prävention, also die Vermeidung von Straftaten gleichen Stellenwert haben.

Die SPD–Fraktion hat sich deswegen immer dafür stark gemacht, den Gemeindevollzugsdienst personell aufzustocken, um die Arbeit der Polizei zu unterstützen. Ebenso haben wir von Anfang eine deutliche Erhöhung der Hilfsangebote für die suchtkranken Konsumenten gefordert, ohne die alle Strafverfolgungsmaßnahmen ins Leere laufen würden.”

 

 

Kontakt:

Christian Avenarius
Fraktionsvorsitzender
Mitglied im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Sicherheit
Christian.Avenarius@spd-fraktion-dresden.de

 

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