Blaues Wunder: Verkehrsentlastung schaffen

ANTRAG
SPD-Fraktion

Aktueller Stand im Ratsinfosystem

Beschlussvorschlag:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt zur Entlastung des Verkehrszuges Körnerplatz – Blaues Wunder – Schillerplatz während der Brückenbauarbeiten folgende Maßnahmen zu prüfen und ggf. im eigenen Ermessen umzusetzen oder dem Stadtrat einen Umsetzungsvorschlag zu unterbreiten:

1. Maßnahmen im Bereich Fähre: Kostenlose Fahrradbeförderung auf der Fähre Laubegast– Niederpoyritz während der Brückenbauarbeiten

2. Maßnahmen im Bereich Busverkehr:

a. Verdichtung des Taktangebots der Buslinien 61 und 63

b. „Brückenticket” als Werbemaßnahme an Neukunden für die Abo-Monatskarte während der Brückenbauarbeiten

c. Kostenloses Anbieten der Fahrt zwischen Schiller- zum Körnerplatz

3. Maßnahmen im Bereich Radverkehr: Herstellen einer vorübergehenden, provisorischen „glatten” Decke auf Abschnitten des Körnerwegs, die noch nicht saniert sind, zur Schaffung einer attraktiven durchgehenden Radwegeverbindung Loschwitz – Stadtzentrum während der Brückenbauarbeiten

4. Eine Informationskampagne über Alternativen zur Brückennutzung für Anwohnerinnen und Anwohner

 

Beratungsfolge:

Ältestenrat 24.09.2018 nicht öffentlich beratend
Dienstberatung des Oberbürgermeisters nicht öffentlich beratend
Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften nicht öffentlich 1. Lesung (federführend)
Stadtbezirksbeirat Blasewitz öffentlich beratend
Stadtbezirksbeirat Loschwitz öffentlich beratend
Stadtbezirksbeirat Leuben öffentlich beratend
Ausschuss für Umwelt und Kommunalwirtschaft (Eigenbetrieb Friedhofs- und Bestattungswesen sowie Eigenbetrieb Stadtentwässerung) nicht öffentlich beratend
Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften nicht öffentlich beratend (federführend)
Stadtrat öffentlich beschließend

 

Begründung:

Das Blaue Wunder ist die wichtigste Elbüberquerung im Dresdner Osten. Sie verbindet die Knotenpunkte Schillerplatz und Körnerplatz miteinander. Eine Sanierung ist unabwendbar und wird ab 2019/2020 seitens der Stadtverwaltung angedacht.

In diesem Zuge soll eine Fahrspur wegfallen. Wie aus Messungen hervorgeht, kommt es insbesondere in den Zeiträumen zwischen 7.00 Uhr und 8.30 Uhr zu Stau in Richtung Innenstadt sowie am Nachmittag zwischen 15.30 Uhr und 17.00 Uhr in die Gegenrichtung. Bereits heute überqueren 400 Kfz zu viel die Brücke, was zeigt, dass die Waldschlösschenbrücke die propagierte Entlastung des Blauen Wunders nicht erbracht hat.

Um die Auswirkungen der Sanierung für die Betroffenen Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wird die Stadtverwaltung aufgefordert, alternative Mobilitätsangebote zu unterbreiten sowie Anreize zu schaffen, diese zu nutzen.

 

Dana Frohwieser
Fraktionsvorsitzende