Zukunft des Bertolt-Brecht-Gymnasium

Dana Frohwieser erkundigte sich in einer mündlichen Anfrage nach dem zukünftigen Verbleib des Bertolt-Brecht-Gymnasiums.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

am 07. April 2020 teilten Sie uns in einer Beschlusskontrolle zum Schulnetzplan mit, „Das Bauvorhaben Neubau einer Oberschule am Standort „Cockerwiese“ wird nunmehr am Standort Lortzingstraße/Dürerstraße verortet. Der Stadtrat wird ein einer gesonderten Vorlage über diese Standortentscheidung informiert.“

Ich bitte um Beantwortung folgender Fragen:

Fragen:

1. Welche Investitionssummen (Sanierung, Neubau, Werterhaltung) sind nach der Wende seit Anfang der 1990er Jahre bis heute in den heutigen Schulcampus des Bertolt-Brecht-Gymnasium geflossen (Hauptgebäude, Nebengebäude, Sporthalle plus Freisportanlage)?
2. Welche konkreten Vorstellungen hat die Stadtverwaltung, um auf dem genannten Carée neben dem „Haus des Kindes“, der Kindertagesstätte und dem auf durchgängige Fünfzügigkeit zu erweiternden Gymnasium noch eine mindestens dreizügige Oberschule unterzubringen plus zusätzlicher Sporthalle?

Nachfrage Frau Stadträtin Frohwieser:

Vielen Dank. Darf ich eine ganz kurze Nachfrage stellen, die Sie vielleicht in die bereits schriftlich angekündigte Antwort mit aufnehmen können. Was für Auswirkungen hat das am Ende auf die gesamte Zeitplanung? Die Zeitschiene für diese geplante Oberschule an der Cockerwiese war ja schon knapp genug. Wir haben an dem Standort der Schule, die ja dort hinziehen soll ja jetzt schon ein Gymnasium gegründet. Das dürfte ja zeitlich, wenn wir jetzt gerade an einem anderen Standort erst in der Prüfung sind, ganz schön knapp werden, wenn das Gymnasium in der Johannstadt aufwächst und die 101. Oberschule irgendwann kein Platz mehr hat.