Sicherheitsdienstleistungen in Übergangswohnheimen für AsylbewerberInnen

Medien berichteten, dass in NRW Sicherheitsdienste auf Asylsuchende in Heimen übergriffen, die von ihnen eigentlich geschützt werden sollten. Vor diesem Hintergrund erkundigt sich Vincent Drews über die Situation in Dresdner Asylbewerberheimen.

Einleitung:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

in den Medien der letzten Woche war zu lesen, dass es in NRW zu Übergriffen von Sicherheitsdiensten auf Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Übergangswohnheimen gekommen ist. Dazu die folgenden Fragen in Bezug auf die Situation in Dresdner Übergangswohnheimen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber, mit der Bitte um Beantwortung:

Fragen:

  1. Welche Firmen übernehmen die Sicherheitsdienstleistungen in den Übergangswohnheimen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Dresden? (Bitte für alle Übergangswohnheime einzeln aufschlüsseln)
  2. Gab es in den vergangenen Jahren Beschwerden von Asylbewerberinnen und Asylbewerber über die Sicherheitsdienstleistungen in den Übergangswohnheimen?
  3. Sind der Stadtverwaltung Übergriffe von Seiten der Sicherheitsdienste auf Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Dresden bekannt?
  4. Wurden in den vergangenen Jahren Verträge mit Firmen für Sicherheitsdienstleistungen in Übergangswohnheimen gekündigt? Wenn ja, warum?
  5. Gibt es Firmen für Sicherheitsdienstleistungen in  Übergangswohnheimen, die von der Stadt auf Grund konkreter Vorfälle in der Vergangenheit grundsätzlich nicht oder nicht mehr in Anspruch genommen werden?

Mit freundlichen Grüßen

Vincent Drews

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