Sanieren, erweitern, neu bauen: Nachlassen gilt nicht!

PRESSEMITTEILUNG

12. August 2019

SPD macht beim Thema Schulbau weiter Druck

Dresden wächst – und entsprechend der steigenden Zahl schulpflichtiger Kinder muss auch die Dresdner Schullandschaft weiter mitwachsen. An vielen Schulen drehen sich gerade fleißig die Kräne, es wird neu gebaut, erweitert, saniert. Anlässlich der heute stattfindenden Schultour begrüßt die SPD-Fraktion Dresden, dass das Schulverwaltungsamt auch unter dem neuen Amtsleiter Prof. Reinhard Koettnitz nahtlos an der zügigen Umsetzung der zahlreichen notwendigen Baumaßnahmen arbeitet. Hierzu erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dresden, Dana Frohwieser:

Wir freuen uns, dass die von LINKEN, GRÜNEN und SPD sowie dem Oberbürgermeister in den vergangenen fünf Jahren betriebene Priorisierung des Themas Schulbau unter der neuen Leitung des Schulverwaltungsamtes Umsetzung findet. Hierbei danken wir Prof. Reinhard Koettnitz, dass er sich dieser Aufgabe engagiert stellt.“

Nachdem es über viele Jahre Schulschließungen gab, obwohl absehbar war, dass die Kinder- und Schülerzahlen wieder steigen, läuft Dresden noch immer einem massiven Investitionsstau hinterher. Die Handlungsnotwendigkeiten sind akut, weil trotz hoher Investitionen seit 2013/2014 dieser Stau nahezu unverändert geblieben ist. Dabei hatten Freistaat und Stadtrat unter Drängen der SPD in den vorangegangenen Doppelhaushalten sehr viel Geld für dringend notwendige Schulbauinvestitionen bereitgestellt.

Für deren Umsetzung wird gerade während der Sommerferien an vielen Schulen gebaut, erweitert und saniert. Die Fertigstellung des Schulcampus Pieschen, der Neubau der 148. Grundschule in der Neustadt, aber auch die Sanierung des BSZ für Wirtschaft „Prof.-Dr.-Zeiger“ und die Arbeiten an der Förderschule AS Makarenko sind hierbei zentrale Bausteine für die Entwicklung der Dresdner Schullandschaft. Gleichzeitig dürfen aber auch weitere wichtige Stadtratsbeschlüsse nicht aus den Augen verloren werden. Hierzu zählen der Neubau der dringend benötigten fünfzügigen Oberschule an der Freiberger Straße ebenso wie der Neubau für das Berufsschulzentrum für Wirtschaft „Franz-Ludwig-Gehe“ und die Instandsetzung der ehemaligen 126. Grundschule an der Cämmerswalder Straße für die Universitätsschule – inklusive deren Anbindung an das Breitbandnetz. Zu dem jeweiligen Umsetzungsstand hatte die Bildungspolitikerin anlässlich der heute stattfindenden Schultour an den Oberbürgermeister vergangene Woche mehrere Anfragen gestellt. Frohwieser weiter:

Der Fokus auf den Neubau und die Sanierung von Schulen in Dresden wird den Stadtrat noch mehrere Jahre beschäftigen. Daher dürfen wir uns in der Praxis nicht auf einzelnen Erfolgen ausruhen, sondern müssen engagiert und zügig weiter voran schreiten. Vieles scheitert im Moment zum Glück nicht am Geld. Daher ist es wichtig, dass die Stadtverwaltung alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um bürokratische Hindernisse aus dem Weg zu räumen, so dass bereits beschlossene und finanzierte Maßnahmen zügig umgesetzt werden. Das gilt nicht nur für die genannten Projekte, sondern ganz besonders auch für unsere Berufsschullandschaft und die unendliche Liste maroder Schulsporthallen.“

 

Kontakt:

Dana Frohwieser
Fraktionsvorsitzende
dana.frohwieser@spd-fraktion-dresden.de